Route 31: Xirochorio - Mili - Chromonastiri

Routencharakter:

Gerade während des Aufstieges nach Chromonastiri schattige Wanderung entlang eines beliebten Pfades am Mühlbach entlang, der sogar im Sommer noch Wasser führt. Der Abstieg verläuft über einen Fahrweg zurück.

Wanderstart:

Der winzige Dorfplatz in Xirochorio.

Gehzeiten:

ca. 3,20 Std. - Streckenlänge ca. 9km.

Höhenunterschied:

ca. 350m.

Routenanforderung:

Einfache Wanderung auf gut markierten Wegen und Pfaden.

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Routenbeschreibung:

An dem Kafenio geht rechterhand ein Fahrweg abwärts zur Mühlenschlucht. Nach 5 Minuten hat man das weit geöffnete Tal vor sich. An einer scharfen Rechtskurve halten wir uns links und folgen dem Pfad, der im Grün der Bäume verschwindet und uns zum Bach führt. Wir folgen dem gut zu erkennenden Pfad langsam aufsteigend, queren mehrmals den Bachlauf bis zur kleinen Kapelle Agia Paraskevi gegenüber des aufgelassenen Weilers von Kato Myli. Von hier aus kann man das Haus des türkischen Steuerbeamten auf der gegenüberliegenden Seite gut erkennen. Von dieser Stelle aus konnte er den oberen und unteren Teil der Schlucht übersehen und kontrollieren. Er war damals der beliebteste Mann in der Schlucht. Unter kleinen Aquädukten hindurch, an verlassenen Mühlruinen entlang steigen wir hoch zum Oberdorf nach Pano Myli. Hier lassen wir uns zu einer ersten Rast im romantisch gelegenen Kafenio von Vangelis Dryjanak nieder. Kurz oberhalb von Pano Myli zweigt der Aufstieg zur Verbindungsstraße nach Chromonastiri ab, den wir allerdings unbeachtet lassen und geradeaus weiterlaufen bis zur versteckten Kapelle von Agios Adonios mit einer kleinen Quelle. Von dieser Kapelle aus steigen betonierte Stufen hinauf zu einer Asphaltstraße. Dieser Straße folgen wir ca. 300m aufwärts bis in einer Linkskurve ein weiterer Weg geradeaus abzweigt Richtung Kapediana dem wir nachgehen. Dem Schluchtbach folgend finden wir wenige Minuten später einen weiteren Abzweig nach links Richtung Bach. Wir überqueren ihn auf einer Brücke und durch einen von Büschen gesäumten Hohlweg erreichen wir endlich Chromonastiri. Das Dorf war ein Rückzugsgebiet venezianischer Siedler, die sich hier Herrschaftshäuser und Villen bauten wie die Villa Claudio. Auch ein Museum für Militärtechnik wie sie im II. Weltkrieg von den Griechen verwendet wurde ist zu besichtigen. Das Dorf hat einen sehr authentischen, geschichtsträchtigen Charakter mit seinen im alten Stil renovierten Häusern und Torbögen. Nach einer erholsamen Pause auf dem oberen Dorfplatz, beginnen wir den Rückweg über die Asphaltstraße abwärts bis zum Abzweig mit dem Hinweisschild zur Kapelle des "Agios Efthichios" in der Nachbarschlucht. Nach ca. 2 km Abstieg auf einem Fahrweg weist ein weiteres Schild auf die kleine, frisch renovierte Kapelle hin. Sie haben eine der ältesten Kapellen und christlichen Gotteshäuser der Insel vor sich. Sie wurde angeblich am Ende des 10. Jh. erbaut. Die Fresken im Innenraum sind allerdings in einem beklagenswerten Zustand. Nach dem Kapellenbesuch setzen wir unsere Wanderung auf dem oberen Fahrweg fort und erreichen Xirochorio nach insgesamt knapp 3,5 Std. Dort müssen wir nur noch links aufwärts einen kurzen Anstieg rauf zum Dorfplatz machen.


Besonderheiten:

Das Tal der 20 Wasser-Mühlenruinen, Zitrusbäume, Platanen, Walnußbäume und Kräuter aller Art in einem lauschig-romantischen Tal vereint. Einkehrmöglichkeiten in Xirochorio und auch im romantisch gelegenen Kafenio von Pano Myli, das auch Zimmer vermietet. Tavernen sind auch in Chromonastiri vorhanden. Schöner Dorfplatz im oberen Teil mit reizvoll, authentischem Kafenio. (Mühlstein als Tisch unter Maulbeerbaum) Besichtigung einer der ältesten Kapellen Kretas (Agios Efthichios).

Copyright © 2015-2018 Michael Dirksen.
Stand: 06.01.2018