Route 13: Kontokinigi - Palaeochora (Felsgräber)

Routencharakter:

Höhenpfad mit schönen Aussichten auf Flußtäler. Antike, mannshohe Vorratsgefäße (Pithoi) und Felsengräber entdecken. Abstieg durch grünes Flußtal.

Wanderstart:

Am Pass hinter Kontokinigi zweigt der Feldweg linker Hand nach unten ab.

Gehzeiten:

ca. 2,45 Stunden.

Höhenunterschied:

ca. 250m.

Routenanforderung:

Mittelschwere Wanderung mit Feldwegen und Pfaden. Der untere Teil im Tal ist schattig. Badesachen! Im Hochsommer Taverne am Strand.

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Routenbeschreibung:

Ausgangspunkt ist der Pass hinter Kontokinigi, von dem aus ein Weg ohne weitere Kurven links abwärts ins Pelekaniotikos-Tal führt. Wir achten auf den Felsrücken vor uns, denn ein steiniger Pfad führt oben auf dem Grat weiter nach Süden. Nach ca. 200m auf dem Erdweg trifft man links auf einen Erdwall. An dieser Stelle beginnt der markierte Pfad. Wir steigen zum schönsten Teil der Wanderung bergan. Der Pfad ist schmal und durch blaue Punkte gekennzeichnet. Man passiert manche Gatter, Wasserrohre verlaufen parallel zum Pfad. Nach ca. 45 Minuten liegt links unterhalb des Weges ein beachtlich großes Felskammergrab. An dem Punkt, wo der Pfad sich zum Fahrweg verbreitert, liegen drei weitere Kammergräber in den Fels gemeißelt. Kurz danach ist mit der Kapelle Agios Georgios, die aus dem 15. Jh. stammt, ein schöner Rastplatz erreicht. Das Kirchlein ist die Stiftung einer katholischen Familie zur Zeit der venezianischen Herrschaft auf Kreta. (1210 - 1669) Die Fresken sind kaum noch zu erkennen, nur die unteren Bildhälften des Agios Georgios und des Agios Dimitrios (Soldatenheilige!) sind sichtbar. Von der Kapelle aus folgen wir dem Weg, der in vielen Kehren abwärts ins Tal von Agia Triada führt. Auf halber Höhe liegt links ein weiteres Kammergrab am Wegesrand. Nach 1,20 Stunden ist die Asphaltstraße nach Paläochora erreicht, wir folgen ihr nach rechts. An der kleinen Brücke halten wir uns auf dem Feldweg, parallel zum Bach. Nach weiteren 2km ist die Dorfkirche von Agia Triada erreicht. Ca. 50m nach der Kirche halten wir uns an der Verzweigung links! Gleich hinter der nächsten Linkskurve zweigt rechts ein steiler Weg, der mit blauen Punkten markiert ist ins Flußtal hinab. Vom Tal aus folgt man einfach nur dem Bachbett auf der linken Seite. Nach weiteren ca. 30 Minuten gabelt sich der Pfad. Wir halten uns rechts und wechseln nur die Bachseite. Nach ca. 2,45 Stunden ist das Schluchtende erreicht und wir sehen die Brücke der Straße Paläochora - Krios. Von hier aus sind es noch ca. 3km bis Paläochora.


Besonderheiten:

Felskuppelgräber, Höhenweg mit schönen Ausblicken in zwei Flußtäler.

Copyright © 2015-2018 Michael Dirksen.
Stand: 06.01.2018